BRUNIQO Stundenbuch · Stunden pro Baustelle stempeln: Kommen, Gehen, Pause
Stunden pro Baustelle stempeln: Kommen, Gehen, Pause
BRUNIQO Stundenbuch im App Store ladenWer zwischen Objekten wechselt, braucht nicht nur eine Uhrzeit. Ohne Zuordnung zum Einsatz steht am Freitag eine Summe, und niemand kann sagen, welche Baustelle die Stunden getragen hat. BRUNIQO Stundenbuch ist unsere Stempeluhr fürs iPhone: Kommen, Gehen und Pause landen auf dem Gerät, auch wenn der Empfang im Keller abbricht. Die Anleitung gilt zuerst für den Handwerk-Tab. Denselben Takt — Start, Unterbrechung, Ende — nutzt ihr in Gastro, Reinigung oder Sicherheit, sobald die Firma diese Bereiche beim Onboarding freigeschaltet hat.
Der Unterschied zur Wanduhr im Betriebshof ist der Bezug. Die klassische Stempelkarte kennt nur „da“ und „weg“. Im Trupp zählt, *wo* und *in welcher Tätigkeit* die Zeit gelaufen ist. Genau das hängt in BRUNIQO Stundenbuch an der Stempelung, nicht an einem Zettel, den jemand abends aus der Hosentasche zieht. Wer den Ablauf einmal sitzen hat, braucht keine zweite App für denselben Job.
Warum der Einsatz in der Stempelung steht
Eine Stunde ohne Baustelle ist für den Lohn oft noch verwertbar und für die Nachkalkulation wertlos. Der Polier will wissen, ob der Rohbau oder die Nacharbeit die Woche gefüllt hat. Die Buchhaltung will dieselben Zahlen nicht drei Tage später aus Erinnerungen rekonstruieren. Und wer am selben Tag zwei Objekte anfährt, darf die Zeiten nicht in einem Topf landen lassen.
Deshalb hängt der optionale Baustellenbezug in BRUNIQO Stundenbuch direkt an Kommen und Gehen, nicht an einer Excel-Spalte, die jemand am Sonntag ausfüllt. Die Firma schaltet den Handwerk-Tab frei; ihr wählt das Objekt, dann die Stempelart. Gastro hängt stattdessen an Schicht und Station, Reinigung am Objekt (QR oder manuell mit Begründung), Sicherheit am Wachobjekt und Posten. Der Takt bleibt: erst Bezug, dann Stempel.
Papier erfüllt dieselbe Pflicht nur, wenn wirklich Beginn, Ende, Dauer und Pause auf dem Blatt stehen — und das Blatt den Weg ins Büro findet. In der Zettelwirtschaft im Trupp scheitert genau dieser Weg. Die App nimmt euch den Transport ab, nicht die Verantwortung, überhaupt zu stempeln.
So stempelt ihr Kommen, Pause und Gehen
- Öffnet BRUNIQO Stundenbuch auf dem iPhone und meldet euch mit eurem Firmenkonto an.
- Prüft, dass eure Firma den Tab Handwerk freigeschaltet hat; sonst fehlt die Baustellenliste und ihr landet im falschen Kontext.
- Wählt vor dem ersten Stempel die Baustelle oder den Auftrag, auf dem ihr heute beginnt.
- Tippt auf Kommen, sobald die Arbeit wirklich startet — nicht erst nach dem zweiten Kaffee auf dem Parkplatz.
- Bleibt auf derselben Baustelle, bis ihr den Einsatz wechselt; die laufende Zeit hängt am gewählten Bezug.
- Tippt auf Pause, wenn ihr unterbrecht, und beendet die Pause, bevor die Arbeit weitergeht.
- Wechselt ihr das Objekt, beendet zuerst die laufende Zeit und wählt die nächste Baustelle, bevor ihr erneut kommt.
- Tippt auf Gehen, wenn der Einsatz oder der Arbeitstag endet — auch dann, wenn gerade kein Netz da ist.
- Fehlt Empfang, bleibt der Stempel lokal auf dem Gerät; ihr stempelt trotzdem, statt auf den Empfangsbalken zu warten.
- Sobald wieder Empfang da ist, gleicht die App die Stempelung ab, ohne dass ihr die Uhrzeiten neu eintippt.
- Chefs sehen in der Team-Übersicht, wer im Dienst ist, in welcher Tätigkeit und an welchem Ort der Bezug hängt.
- Prüft abends oder am Wochenende die eigene Übersicht: Korrekturen stehen in der Änderungshistorie und können bestätigt oder widersprochen werden.
Dieser Ablauf ist absichtlich kurz. Eine Stempeluhr, die fünf Felder vor dem Kommen verlangt, bleibt in der Jackentasche. BRUNIQO Stundenbuch zielt auf zwei Sekunden für den Stempel, sobald der Bezug steht. Qualifikationen, Urlaub und Einsatzplan liegen woanders in der App; sie blockieren den Stempel nicht.
Was passiert ohne Empfang
Keller, Dach, Tiefgarage, Baugrube, nachts am Zaun: Das sind keine Randfälle, das ist der Arbeitstag. Eine Stempeluhr, die online sein muss, zwingt euch in den improvisierten Zettel — und der Zettel ist genau das, was ihr loswerden wolltet.
In BRUNIQO Stundenbuch bleibt die Buchung auf dem Gerät. Ihr seht lokal, dass Kommen, Pause oder Gehen gesetzt ist. Die Synchronisation folgt, sobald das iPhone wieder Netz hat, ohne dass ihr die Zeiten aus dem Gedächtnis nachtragt. Das ist der gleiche Job, den der Beitrag zum Offline-Stempeln ausführlich beschreibt: erst buchen, dann abgleichen.
Was die App nicht tut: sie zeichnet keine Bewegung auf, legt kein GPS-Profil an und erzwingt keinen Geofence. Der Stempel ist eure Handlung, nicht die Ortung durch das Telefon. Wer Standortzwang sucht, sucht ein anderes Produkt. Wer stempeln will, obwohl der Balken leer ist, ist hier richtig.
Pause, Schichtwechsel, zweite Baustelle
Pause ist eine eigene Stempelart, kein „einfach nicht drücken“. Zwischen Kommen und Gehen ohne Pause steht eine durchlaufende Zeit. Ob das zu eurer Pause-Regel passt, entscheidet der Betrieb, nicht die App. Die App hält fest, wann die Unterbrechung begann und endete.
Zwei Baustellen an einem Tag sind der Normalfall im Service, nicht die Ausnahme. Der saubere Weg ist: Gehen auf Objekt A, Bezug wechseln, Kommen auf Objekt B. Wer das vergisst, klebt die zweite Hälfte des Tages an die erste Adresse. Das ist kein Softwarefehler, das ist ein fehlender Stempel. Chefs sehen den Bezug in der Live-Ansicht; widersprüchliche Erinnerungen am Freitag sind teurer als zehn Sekunden Wechsel.
In gemischten Firmen wechselt nicht nur das Objekt, sondern die Tätigkeit. Derselbe Mensch kann vormittags auf der Baustelle stehen und nachmittags eine Schicht in der Betriebskantine fahren, wenn die Firma beide Tabs freigeschaltet hat. Dann wechselt ihr nicht nur die Baustelle, sondern den Tab — derselbe Login, kein zweites Konto. Wie die Firma die Tabs setzt, steht unter Gemischte Trupps.
Was Chefs danach sehen
Die Team-Übersicht zeigt, wer gerade im Dienst ist, in welcher Tätigkeit und mit welchem Orts- oder Objektbezug. Das ersetzt nicht den Anruf bei einem verspäteten Trupp, aber es beendet die Runde „Wer ist heute wo?“. Live heißt: sobald die Stempelung da ist (lokal gesetzt, nach Sync sichtbar für andere). Offline-Stempel tauchen bei den Kolleginnen und Kollegen auf, wenn das Gerät abgeglichen hat — nicht magisch in der Sekunde, in der im Keller das Kommen fällt.
Die Wochenübersicht und der Stundensaldo liegen beim Mitarbeitenden. Korrekturen laufen über eine nachvollziehbare Historie (Trust-Ledger): ändern, begründen, bestätigen oder widersprechen. Das ist bewusst kein stilles Überschreiben in einer Excel-Zelle. Wer Zeiten nachträglich biegt, hinterlässt eine Spur. Das ist unbequem und genau deshalb brauchbar, wenn später jemand fragt, warum aus 15:30 plötzlich 16:00 wurde.
Urlaub und Krank gehen als Antrag in dieselbe App, nicht als Zettel an den Kühlschrank im Bauwagen. Der Einsatzplan hängt daneben: Schichten zuweisen oder offen lassen. Das alles ist Führung, nicht Stempel. Der Stempel bleibt der kurze Takt am Objekt.
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Typische Fehler am Objekt
| Situation | Was schiefläuft | Was stattdessen |
|---|---|---|
| Kommen erst in der Pause | Der Vormittag fehlt oder wird geschätzt | Kommen beim tatsächlichen Start, auch ohne Netz |
| Pause nicht gedrückt | Durchlaufende Zeit, später Streit | Pause als eigenen Stempel setzen und beenden |
| Zweite Baustelle ohne Gehen | Stunden kleben am ersten Objekt | Erst Gehen, Bezug wechseln, dann neu Kommen |
| Warten auf Empfang | Zettel in der Tasche, sieben Tage sind schnell um | Trotzdem stempeln, Sync folgt |
| Excel am Sonntag | Erinnerung statt Stempel | Tagesaktuelle Buchung in der App |
| Tab nicht freigeschaltet | Falscher Kontext, keine Baustelle | Firma schaltet Handwerk (oder den passenden Tab) frei |
Der häufigste Fehler ist nicht Technik, sondern Aufschub. Wer „machen wir am Abend“ sagt, rekonstruiert den Tag. Rekonstruktion ist genau das, was eine Stempeluhr ersetzen soll. BRUNIQO Stundenbuch kann den Aufschub nicht verbieten. Es kann ihn teuer machen, weil die Lücke in der Übersicht sichtbar wird — als Hinweis, nicht als Urteil.
Was die App nicht ersetzt
BRUNIQO Stundenbuch ist keine Lohnsoftware und keine Rechtsberatung. Der Export hilft der Lohnvorbereitung; er ersetzt nicht das Steuerbüro. Hinweise auf mögliche Erfassungslücken sind eine Arbeitshilfe für Chefs, kein Zoll-Zertifikat und keine Bußgeld-Garantie. Details und die Grenze zur Kanzlei stehen im Beitrag zum MiLoG-Hinweis. Die kurze Fassung der übrigen Fragen liegt in der FAQ zu Stundenbuch, Offline-Stempel und Team-Übersicht.
Die App läuft auf dem iPhone, nicht als Android-Kiosk und nicht als Stechuhr an der Wand. Solo ist zum Ausprobieren für eine aktive Person gratis. Wächst das Team, liegt das Team-Abo über den App Store (Flatrate bis 15 Personen je Firma). Käufe laufen über Apple.
Wenn ihr den Ablauf einmal durchhabt — Bezug wählen, Kommen, Pause, Gehen, Sync später — ist der Rest Organisation. Die Stempeluhr muss an dem Tag funktionieren, an dem das Netz nicht funktioniert. Genau dafür ist dieser Ablauf gebaut.
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