Pfotenküche · FAQ: Hundeküche, Rezepte und Kalorienbudget im Alltag

FAQ: Hundeküche, Rezepte und Kalorienbudget

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Kurze Antworten aus der Küche, nicht aus der Sprechstunde. Pfotenküche, unser Kochbuch für Hunde, rechnet Rezepte, filtert Zutaten und hält ein Kalorienbudget für Leckerli. Es stellt keine Diagnose und behandelt nichts. Längere Anleitungen liegen in den Ratgebern daneben.

Kann ich Hundefutter selber kochen, ohne den Tierarzt zu ersetzen?

Ja, als Kochbuch. Nein, als Behandlung. Du kannst Menüs planen, garen, portionieren und Leckerli zählen. Du kannst nicht aus Kot und Juckreiz eine Unverträglichkeit ableiten und sie am Herd „wegkochen“. Bei anhaltenden Beschwerden, bei Welpen, trächtigen Hündinnen und kranken Tieren gehört die Fütterung in die Praxis. Die App begleitet die Küche, sie ersetzt die Untersuchung nicht. Die Schritt-für-Schritt-Küche steht unter Hundefutter selber kochen.

Braucht jede selbst gekochte Ration einen Mineral- und Vitaminzusatz?

Ja, wenn die Ration die Mahlzeit sein soll. Muskelfleisch, Reis und Möhre ergeben einen Teller, keine bedarfsdeckende Ration. Die häufigsten Lücken in Netzrezepten sind Calcium zum Phosphor, Jod, Vitamin D, Zink, Kupfer, Vitamin E und Cholin. In Pfotenküche gehört der Zusatz zu jedem Mahlzeitenrezept. Die Nährwerte der Zutaten stammen aus dem Bundeslebensmittelschlüssel 4.0 des Max Rubner-Instituts. Die Calciummenge folgt aus dem Phosphorgehalt, nicht aus einer Prise Eierschale nach Gefühl. Das ist eine Datenquelle und ein Rechenweg, keine Therapie. Details im Beitrag zu Calcium und Phosphor.

Warum sehe ich Lammrezepte, obwohl Rind ausgeschlossen ist?

Weil Rind und Lamm sich in den Muskelproteinen stark ähneln, ebenso Huhn und Pute. Die App schließt aus, was du einträgst, und warnt bei Verwandtschaft. Hartes Ausblenden würde die Karte leeren; Verschweigen wäre unehrlich. Der Hinweis ist ein Kochconstraint, kein Befund „der Hund verträgt die ganze Gruppe nicht“ und kein Freibrief. Im Ausschlussprotokoll gilt zusätzlich: Verwandte Quellen sind kein Novel Protein. Mehr unter Menüplan bei Unverträglichkeiten.

Wie viele Leckerli passen ins Kalorienbudget?

Die übliche Küchenregel: höchstens zehn Prozent der Tagesenergie, der Rest aus der Hauptmahlzeit — und die Mahlzeit wird um die Leckerlikalorien gekürzt. Sonst ist es Zusatzenergie. Ein Keks mit zwanzig Kilokalorien verbraucht das Budget eines kleinen Hundes in wenigen Stück; ein Trainingsleckerli muss deshalb klein sein. Pfotenküche zeigt Kalorien je Stück, die Stückzahl für deinen Hund und wie viel Hauptfutter dafür wegfällt. Leckerli sind außerdem der häufigste Grund, warum eine Beobachtungsphase scheitert: Sie tragen oft eine zweite Proteinquelle, die der Napf nicht hat.

Was bedeuten Erfahrungsberichte unter einem Rezept?

Halter tragen in wenigen festen Feldern ein, wie ihr Hund das Gericht vertragen hat. Eine Quote erscheint erst ab genug unabhängigen Berichten und getrennt nach der Unverträglichkeit im Profil. Darunter steht Klartext. Der Profilstand wird im Bericht eingefroren, damit spätere Edits die Historie nicht umschreiben. Das sind Verträglichkeitszitate, kein Nachweis einer Heilung, kein „hypoallergen“, kein Ersatz für die Praxis.

Funktionieren die Rezepte ohne Internet und ohne Konto?

Stöbern, filtern und rechnen funktioniert offline: Der Korpus liegt in der App. Ein Konto brauchst du, wenn du selbst etwas veröffentlichen, kommentieren oder die Community nutzen willst. Die Küche am Herd hängt nicht am Funkloch. Community-Inhalte brauchen Netz, der mitgelieferte Katalog nicht.

Wie lange dauert ein Ausschlussprotokoll in der Küche?

Typisch: acht Wochen eine Proteinquelle plus eine Kohlenhydratquelle, Symptomtagebuch, danach eine Provokationsphase, in der das alte Futter zurückkommt. Erst der Rückfall — oder sein Ausbleiben — macht das Protokoll lesbar. Die App führt das als Assistent: Positivliste für Rezepte und Leckerli, Hinweise auf aromatisierte Tabletten, Kaukapseln und Zahnpasta. Sie diagnostiziert nicht. Ob das Protokoll angezeigt ist und was das Ergebnis heißt, entscheidet die Praxis. Ablauf im Beitrag zum Ausschluss-Kochen.

Darf ich gekochte Knochen als Calciumquelle nutzen?

Nein. Kochen macht Knochen spröde, Splitter verletzen. Calcium kommt über den auf die Ration abgestimmten Zusatz. Rohfütterung mit Knochen ist ein anderes Küchenmodell; Pfotenküche kocht und leitet Knochen nicht an, weder roh noch gegart.

Wie stelle ich von Fertigfutter auf Kochen um?

Langsam, über mehrere Tage, denselben neuen Teller steigern, das Alte senken. Harter Schnitt erzeugt Symptome, die du dem Rezept anhängst. Bleibt der Hund nach langsamer Umstellung bei Durchfall, Erbrechen oder Streik, ist die nächste Adresse die Praxis, nicht das dritte Experiment. Wann Dose und Topf welcher Job sind, steht unter Fertigfutter versus selber kochen. Wenn der Napf stehen bleibt, zuerst Küche, Routine, Rezeptlage.

Für wen ist Selberkochen ungeeignet?

Für jeden Haushalt, der den Zusatz nicht zuverlässig untermischt. Für Welpen, Trächtigkeit und Krankheit ohne Praxisplan. Für Menschen, die vom eigenen Teller abzweigen (Gewürz, Zwiebel, Knochen). Für Urlaub ohne Vorrat und ohne bekanntes Fertigfutter. Ungeeignet ist auch das Ziel „Allergie heilen“. Das kann ein Kochbuch nicht, und Pfotenküche behauptet es nicht.

Zählen Medikamente, Zahnpasta und Kauartikel zum Menü?

Ja, sobald sie geschluckt oder belutscht werden. Aromatisierte Kautabletten, Gelatinekapseln und Hunde-Zahnpasta tragen oft Tierprotein. Kauartikel ohne Zutatenliste sind eine zweite, unbekannte Ration. Im Protokoll gehören sie auf den Tisch der Praxis (unaromatisierte Alternative) oder aus dem Maul. In der App sind passende Leckerli Teil der Positivliste; der Rest ist der Hinweis, nicht die Therapie.

Darf ich Zutaten im Rezept tauschen, wenn der Laden sie nicht hat?

Nur wenn das Rezept den Tausch kennt. Mageres Huhn gegen fettes Lamm ist kein 1:1. Öl gegen Butter, Brühe aus dem Glas gegen Wasser, Knochen gegen Calcium — das sind neue Rezepte. Pfotenküche rechnet die hinterlegten Zutaten aus dem Bundeslebensmittelschlüssel. Was du „ähnlich“ in die Pfanne legst, steht in der Rechnung nicht. Lieber ein anderes Rezept aus dem Filter wählen als den Zusatz von Gericht A auf Gericht B zu kippen.

Wie rechnet die App die Portion für meinen Hund?

Gewicht, Alter, Kastration und Aktivität ergeben den Energiebedarf als Spanne, auf derselben Grundlage, mit der Futtermittelhersteller arbeiten. Du bekommst keine Scheingenauigkeit auf die einzelne Kilokalorie. Welpen, trächtige Hündinnen und kranke Tiere gehören nicht auf die Haushaltsformel — dort entscheidet die Praxis die Ration, die App rechnet Küche. Skaliere nicht frei nur das Fleisch; sonst kippt Calcium zu Phosphor.

Was ist kostenlos, was ist Plus?

Rezeptkorpus, Unverträglichkeitsfilter, Portionsrechner, Leckerlibudget, Giftliste und Community-Funktionen sind ohne Konto nutzbar. Wochenplan, Einkaufsliste, das geführte Ausschlussprotokoll mit Tagebuch, weitere Hundeprofile, der Bericht für die Praxis und die Nachsteuerung aus dem Gewichtsverlauf liegen hinter Pfotenküche Plus. Preise stehen im Store, nicht als Versprechen in dieser FAQ. Ohne Plus bleibt das Kochbuch ein Kochbuch.

Welche Lebensmittel gehören nie in den Hundenapf?

Zwiebel, Knoblauch, Weintrauben, Rosinen, Xylit, Schokolade, Macadamia, gewürzte Reste, gekochte Knochen, rohes Schweinefleisch. Die App hat eine nachschlagbare Liste mit Begründung — das ist Sperre, keine vollständige Toxikologie. Im Zweifel die Giftnotrufnummer und die Praxis, nicht ein Forum. Dörrleckerli brauchen Kerntemperatur vor dem Trocknen; Trocknen allein tötet keine Salmonellen.

Wohin schreibe ich, wenn in der App etwas hakt?

Fragen, Fehlerberichte und Meldungen zu Community-Inhalten gehen an support@bruniqo.de. Schreib iPhone und iOS-Version dazu und an welcher Stelle es hakt. Das ist Support für das Kochbuch, keine ernährungsmedizinische Beratung.

Wo lade ich Pfotenküche?

Auf der Startseite und im App Store. Dieselbe Adresse mit Campaign-Token:

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